Eröffnung VALLY WIESELTHIER

Bild und Ton

Mit der Ausstellung VALLY WIESELTHIER: Bild und Ton widmet sich das MAK erstmals umfassend der Karriere der Wiener Keramikerin Vally Wieselthier (1895–1945) in Europa und in den Vereinigten Staaten, wo sie ab 1928 lebte und arbeitete. Anlass für die Schau gibt die Übernahme eines Teilnachlasses ihres beeindruckenden Œuvres aus dem Besitz ihrer amerikanischen Familie.
Di, 28.4.2026 19 21 Uhr
MAK – Museum für angewandte Kunst
Wieselthier war Schülerin von Josef Hoffmann und Michael Powolny an der Wiener Kunstgewerbeschule und gilt als prominenteste Vertreterin der ganz von Künstlerinnen geprägten Wiener-Werkstätte-Keramik. Ab 1927 leitete sie die Produktionsstätte und entwickelte eine neue Form der Keramikskulptur von bis dahin unbekannter Expressivität. Die Ausstellung im MAK kann auf bedeutende, teils noch nie gezeigte Objekte aus europäischen Sammlungen und aus Wieselthiers Nachlass in den USA zurückgreifen. Mit dem Archiv der Wiener Werkstätte besitzt das MAK bereits einzigartige Quellen und Objekte zu ihrem Leben und Werk, die nun durch die Schenkung des gesamten Papier-Nachlasses an das Museum substanziell bereichert werden. Damit lassen sich die Entwicklung der Keramikerin in Europa und ihre hierzulande kaum bekannte Karriere in den USA nachzeichnen.

VALLY WIESELTHIER. Bild und Ton trägt zur Aufarbeitung ihrer herausragenden Stellung in den Kunstszenen auf beiden Kontinenten bei und beleuchtet Wieselthiers nachhaltige Wirkung auf die österreichische Kunstkeramik bis heute. Im Vorfeld der Schau finden Ausstellungen und Symposien in New York statt, an denen das MAK beteiligt ist, sowie eine Tagung im Herbst 2026 im MAK.

Kurator*innen: Rainald Franz, Kustode MAK Sammlung Glas und Keramik; Anne-Katrin Rossberg, Kustodin MAK Sammlung Metall und Wiener Werkstätte Archiv

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Eintritt zur Eröffnung frei
Für den Besuch der anderen Ausstellungen wie z.B. HELMUT LANG ist ein Ticket erforderlich.
mak.at/tickets

Kalender

im Anschluss: Diskussionsrunde "The Museum as a Toolbox“
Neuaufstellung der MAK Schausammlung