Als erstes Museum an der Ringstraße nimmt das MAK eine ganz besondere Stellung ein. Vielleicht stehen Sie ja gerade in der Säulenhalle dieses 1871 vollendeten Gebäudes des Architekten Heinrich von Ferstel. Gegründet wurde das Museum bereits acht Jahre zuvor, 1863, von Rudolf von Eitelberger, dem ersten Kunstgeschichteprofessor Wiens. Bis 1871 der Bau im Stil der italienischen Frührenaissance an der Ringstraße fertiggestellt war, diente das sogenannte Ballhaus am Ballhausplatz als Provisorium. Als Vorbild galt, wie es auch heute niemand abstreiten will, das große Victoria & Albert Museum in London, das elf Jahre zuvor als South Kensington Museum gegründet worden war.
Das MAK
Wie kaum eine andere Institution steht das MAK – Museum für angewandte Kunst für die fruchtbare Verbindung von Vergangenheit und Zukunft, die auch beim Besuch seiner umfangreichen Sammlung, seiner weitläufigen Schauräume, seiner themenbezogenen Sonderausstellungen und seines diskursiven Programms fühlbar und erlebbar wird. Die Verbindung von angewandter Kunst, Design, Architektur und Gegenwartskunst zählt zu seinen Kernkompetenzen.

© MAK/Mika K. Wisskirchen

© MAK
Das MAK ist das zweitälteste Museum für angewandte Kunst weltweit. Gegründet 1863 als k. k. Österreichisches Museum für Kunst und Industrie – mit dem Ziel, als Mustersammlung sowie als Aus- und Weiterbildungsstätte zu dienen –, steht es für die fruchtbare Verbindung von Vergangenheit und Zukunft, von angewandter und bildender Kunst. Unsere Sammlung reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart und spannt mit herausragenden Beispielen künstlerischen Schaffens den Bogen von angewandter Kunst, Design, Architektur und Mode bis hin zur zeitgenössischen bildenden und digitalen Kunst.
Wir glauben an die Kraft der Gestaltung.
Das MAK stellt seine Kernaufgaben – Sammeln, Forschen und Vermitteln – in den Kontext einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft und Umwelt. Unser Narrativ ist die Wirkung und Sprengkraft von Kunst und Gestaltung und wie wir diese aus dem Verständnis der Geschichte heraus nutzbar machen können für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.
Wir stehen für Diversität, Inklusion und Nachhaltigkeit.
Die Vielfalt unserer Themen und Vermittlungsformate zielt auf einen gesellschaftsrelevanten und lebendigen Dialog mit einem breiten und diversen Publikum ab, das wir willkommen heißen. Wir fördern eine mit dem eigenen Alltag verknüpfte Auseinandersetzung, mit dem Ziel, dass jeder Besuch und jedes Angebot im MAK als Bereicherung, Inspiration und Orientierungshilfe empfunden wird.
Dafür stehen wir in einem steten Austausch mit den Gestalter*innen unserer Zeit, national wie international, visionär wie interdisziplinär, um offen für die Zukunft zu sein und all dies unserem Publikum zugänglich zu machen.
Wir glauben an die Kraft der Gestaltung.
Das MAK stellt seine Kernaufgaben – Sammeln, Forschen und Vermitteln – in den Kontext einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft und Umwelt. Unser Narrativ ist die Wirkung und Sprengkraft von Kunst und Gestaltung und wie wir diese aus dem Verständnis der Geschichte heraus nutzbar machen können für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.
Wir stehen für Diversität, Inklusion und Nachhaltigkeit.
Die Vielfalt unserer Themen und Vermittlungsformate zielt auf einen gesellschaftsrelevanten und lebendigen Dialog mit einem breiten und diversen Publikum ab, das wir willkommen heißen. Wir fördern eine mit dem eigenen Alltag verknüpfte Auseinandersetzung, mit dem Ziel, dass jeder Besuch und jedes Angebot im MAK als Bereicherung, Inspiration und Orientierungshilfe empfunden wird.
Dafür stehen wir in einem steten Austausch mit den Gestalter*innen unserer Zeit, national wie international, visionär wie interdisziplinär, um offen für die Zukunft zu sein und all dies unserem Publikum zugänglich zu machen.
Das MAK bekennt sich zu Nachhaltigkeit und ist bestrebt, im Rahmen seiner Möglichkeiten effektiv zur Bewältigung der Klima- und ökologischen Gesamtkrise beizutragen. Wir möchten dieses Bekenntnis sowohl unseren Mitarbeiter*innen als auch unseren Partner*innen und insbesondere Ihnen, unseren österreichischen und internationalen Besucher*innen, vermitteln – vor Ort wie im digitalen Raum. Das MAK setzt sich zum Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden.
Einen wesentlichen Schritt in diese Richtung haben wir mit der Erlangung des Österreichischen Umweltzeichens erreicht – dem unabhängigen Gütesiegel, mit dem sich nicht nur wirtschaftliche Betriebe, sondern auch Kulturinstitutionen zu Umweltschutz und zu Qualität verpflichten.
Das MAK ist zentral gelegen und hervorragend zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In unmittelbarer Nähe finden Sie unterschiedliche Stationen öffentlicher Verkehrsmittel. Des Weiteren befinden sich ausreichend Fahrradständer vor dem Eingang des MAK. Und für alle mit einem Fahrrad-Notfall: Unser Portier kann Ihnen mit einem Reparatur-Kit zu Hilfe kommen.
Mehr zum Grünen Museum
Das MAK ist auch im öffentlichen Raum präsent und setzt sichtbare Zeichen im städtischen Gefüge. Direkt vor dem Gebäude Stubenring rückt das 1992 errichtete Tor zum Ring von James Wines/SITE ein Stück Außenmauer physisch in den urbanen Raum hinein und schafft dabei einen neuen Zugang in das Museum. Komplementär dazu bildet Walter Pichlers künstlerisch-architektonische Intervention Tor zum Garten (1990) eine Öffnung des Museums zur Gartenseite hin. Ebenfalls im Garten befindet sich das nach einem Entwurf von Peter Noever in den Jahren 1991 bis 1993 errichtete MAK-Terrassenplateau, das sich Richtung Wienfluss orientiert und damit dem Museum eine weitere architektonische Achse hinzufügt. Stylit von Michael Kienzer an der Kreuzung Stubenring / Weiskirchnerstraße entstand 2004: Am Ende des meterlangen Rohrs, das aus einem topfartigen Sockel sprießt, ist eine Brunnenpumpe montiert, die – unerreichbar für den Passanten – in Höhe der Baumwipfel und der Straßenbeleuchtung sitzt.
James Turrells Lichtskulptur MAKlite lässt intensives, verschiedenfarbiges Licht in den Fenstern des MAK pulsieren und kommuniziert die komplexen Verhältnisse, die im Inneren des Museums geschaffen werden, in die städtische Umgebung. Seit 2004 permanent eingerichtet, enthebt diese Installation die Ziegelsteinfassade ihrer statischen Geschlossenheit.
Auch am Franz-Josefs-Kai/Schottenring ist das Wiener Trio von Philip Johnson, konzipiert für die Ausstellung Turning Point (1996), zu sehen. Im an das MAK angrenzenden Stadtpark, einer innerstädtischen Grünoase, die nach dem Museumsbesuch zur Entspannung einlädt, ist seit 1996 Donald Judds Stage Set aufgestellt, das ebenso eigens für eine Ausstellung im MAK entwickelt wurde.








