Das Denken in Modellen als kulturelle Praxis und dessen Bedeutung für unsere Realitätserfahrung und Auseinandersetzung mit Vergangenheit prägen sein gesamtes künstlerisches Œuvre. Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien sind das Ergebnis einer intensiven Beschäftigung mit Miniaturen der Theatergeschichte, die Raum und Dramaturgie verdichten und die Betrachter*innen in fast abstrakter Form in die Traumwelten der Bühne eintauchen lassen. Die neu entstandene Serie wird begleitet von einer raumgreifenden Wandinstallation und Lichtquellen, die der Künstler selbst entwickelt hat: Vorder- und Hintergrund interagieren, Modell und Idylle, Kulturgeschichte und Gegenwart fügen sich zu einer Inszenierung eines idealisierten Archivs.
Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK Sammlung Gegenwartskunst
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Eintritt zur Eröffnung frei
Für den Besuch der anderen Ausstellungen ist ein Ticket erforderlich.
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